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♻️ Mülltrennung in Hamburg

Eine korrekte Mülltrennung ist in Hamburg verpflichtend und trägt wesentlich zum Umwelt- und Ressourcenschutz bei. Gerade in Wohnanlagen ist sie besonders wichtig, da Fehlwürfe schnell Auswirkungen auf alle Bewohner:innen haben können.

Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten Abfallarten und deren richtige Entsorgung in Hamburg.


In Hamburg wird Haushaltsabfall grundsätzlich getrennt in:

  • Restmüll
  • Bioabfall
  • Papier und Pappe
  • Gelbe Tonne (Leichtverpackungen)
  • Altglas (Container nach Farben)
  • Sondermüll
  • Sperrmüll

Die Sammlung und Entsorgung erfolgt durch die Stadtreinigung Hamburg 1).

⚠️ Hinweis: Nicht jede Wohnanlage verfügt über alle genannten Tonnenarten. Welche Abfallbehälter vorhanden sind, ist standortabhängig und richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Informiere dich daher vor Ort, welche Tonnen in deiner Wohnanlage tatsächlich bereitstehen.


In die Restmülltonne gehören Abfälle, die weder recycelt noch kompostiert werden können. Der Restmüll wird in Hamburg überwiegend thermisch verwertet (Verbrennung mit Energiegewinnung).

Elektrogeräte, Batterien, Farben oder Chemikalien gehören ausdrücklich nicht in den Restmüll.


Die Biotonne ist für organische Abfälle vorgesehen, die zu Kompost oder Biogas verarbeitet werden.

Nicht in die Biotonne gehören Plastik, Glas, Metall oder sonstige Fremdstoffe. Verunreinigungen erschweren die Weiterverarbeitung erheblich 2).


Sauberes und trockenes Papier wird über die Papiertonne gesammelt und dem Recycling zugeführt. Stark verschmutztes oder beschichtetes Papier gehört in den Restmüll.

Kartons sollten vor dem Einwerfen platzsparend zusammengefaltet werden.


In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterialien.

Es werden nur Verpackungen entsorgt, keine sonstigen Kunststoffprodukte.

Leere Verpackungen sollten restentleert, aber nicht aufwendig ausgespült werden 3).


Altglas wird über öffentliche Container gesammelt und nach Farben getrennt.

In die Container gehören ausschließlich Glasverpackungen. Fensterglas, Spiegel, Keramik oder Porzellan zählen nicht dazu.


Gefährliche Stoffe wie Batterien, Energiesparlampen oder Farben müssen gesondert entsorgt werden.

Viele Verkaufsstellen nehmen Batterien zurück. Alternativ können problematische Abfälle bei Recyclinghöfen abgegeben werden 4).


Sperrige Gegenstände wie Möbel oder Matratzen gelten als Sperrmüll.

Die Stadtreinigung Hamburg bietet eine Anmeldung zur Sperrmüllabholung an 5).


Falsch befüllte Tonnen führen regelmäßig dazu, dass Müllbehälter nicht geleert werden oder gesondert abgeholt werden müssen.

Solche Sonderleerungen verursachen zusätzliche Kosten. Diese Mehrkosten werden im Rahmen der Betriebskosten auf die Bewohner:innen umgelegt.

Fehlwürfe betreffen daher nicht nur einzelne Personen, sondern können finanzielle Auswirkungen für die gesamte Hausgemeinschaft haben.

Eine sorgfältige Mülltrennung trägt somit unmittelbar dazu bei, Betriebskosten stabil zu halten und unnötige Zusatzkosten zu vermeiden.


Müllräume sind Gemeinschaftsflächen. Müllsäcke dürfen nicht neben Tonnen abgestellt werden. Überfüllte oder falsch befüllte Behälter führen häufig zu Geruchsproblemen und zusätzlichen Leerungen.

Kartons sollten platzsparend zusammengefaltet werden. Sperrige Gegenstände dürfen nicht im Müllraum gelagert werden.

Ein sauber hinterlassener Müllraum vermeidet Konflikte und Zusatzkosten.


Flure, Treppenhäuser und Notausgänge sind Rettungswege und müssen freigehalten werden. Das Abstellen von Müll, Kartonagen oder Möbeln stellt ein Sicherheitsrisiko dar.

Elektrogeräte gehören nicht in den Restmüll. Unsachgemäße Entsorgung kann Brandgefahren verursachen 6).


Recycling spart Energie, reduziert CO₂-Emissionen und schont natürliche Ressourcen.

Noch wirksamer als Recycling ist jedoch die Vermeidung von Abfall. Mehrwegprodukte, Pfandsysteme und bewusster Konsum reduzieren das Müllaufkommen deutlich.

Ein umweltbewusstes Verhalten kommt nicht nur der Stadt zugute, sondern verbessert auch das Zusammenleben im Wohnheim.

Fehlwürfe führen außerdem dazu, dass Wertstoffe nicht recycelt werden können und stattdessen verbrannt werden müssen. Dadurch entstehen zusätzliche CO₂-Emissionen und wertvolle Rohstoffe gehen verloren.

Sorgfältige Mülltrennung ist daher sowohl gesetzliche Pflicht als auch ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Hamburg.



1)
Stadtreinigung Hamburg: Abfallarten, https://www.stadtreinigung.hamburg/abfallarten/
2)
Stadtreinigung Hamburg: Bioabfall, https://www.stadtreinigung.hamburg/bioabfall/
3)
Stadtreinigung Hamburg: Verpackungen, https://www.stadtreinigung.hamburg/verpackungen/
4)
Stadtreinigung Hamburg: Recyclinghöfe, https://www.stadtreinigung.hamburg/recyclinghoefe/
5)
Stadtreinigung Hamburg: Sperrmüll, https://www.stadtreinigung.hamburg/sperrmuell/
6)
Stadtreinigung Hamburg: Elektrogeräte, https://www.stadtreinigung.hamburg/elektrogeraete/
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  • Zuletzt geändert: 2026/02/14 19:43
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